7.9. 2019. „Jedes Leben ist eine Welt” Eine filmische Biographie von Víctor Pey. Filmvorführung, Santiago.

1939 entkommt Victor Pey dem Faschismus: Das von der chilenischen Regierung organisierte Frachtschiff Winnipeg bringt mehr als 2000 spanische Flüchtlinge von Frankreich nach Chile. Hier macht der junge Ingenieur auch seine ersten Schritte als Journalist. Während die Unidad Popular (1970-1973) regiert, kauft Pey die Zeitung El Clarín und schafft es, die Hegemonie der rechten Meinungsmonopols zu brechen. Mit dem Militärputsch von 1973 wurde die Redaktion beschlagnahmt und in ein Folterzentrum umgewandelt. Pey träumte stets davon, El Clarín wieder zu eröffnen, und bis zu seinem Tod kämpfte er um eine Entschädigung und die Rückgabe des Redaktionsgebäudes – vergeblich.

Das Forschungsprojekt „La Internacional de Allende“ interviewte Victor Pey 2017. Aus dem Material aus öffentlichen und privaten Archiven entstand die Kurzfilmbiographie eines langen Lebens, das immer am politischen Puls der Zeit war.

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